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Pädagogisches Profil

Warum soll Ihr Kind zu uns kommen?
"Wir möchten unsere Kinder zu gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten erziehen, die Ihre Zukunft 

selbstbewusst und erfolgreich meistern."

Uns ist wichtig dass...

  • Ihr Kind gerne zu uns kommt und sich wohl fühlt.
  • Wir die Kinder und ihre Probleme ernst nehmen und ihnen vertrauen.
  • Wir ihnen vermitteln, dass jeder trotz Ecken und Kanten wertvoll ist.
  • Wir einen klaren, ehrlichen und herzlichen Kontakt mit den Kindern pflegen.
  •  Wir den Kindern Werte wie Höflichkeit, Ehrlichkeit, Rücksichtnahme,Toleranz und Hilfsbereitschaft vermitteln.

 

 

 

 

 

 

Konzeption

 

Kindergarten Sonnen – Blume

 

Klein einsteigen – Groß rauskommen

 

 

 

Seit der Veröffentlichung der Ergebnisse aus der „Pisa – Studie“ ist auch

die Kindergartenarbeit etwas mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.

Viele verschiedene Experten haben in den Medien ihre Meinung zum Thema:

„Wie lernen Kinder zwischen drei und sechs Jahren am effektivsten?“ erläutert. Viele Eltern stellen sich daraufhin noch bewusster die Frage,

welcher Kindergarten für ihr Kind der Beste ist.

Wir wollen all diesen Eltern entgegenkommen und haben uns in den letzten Jahren viele Gedanken darüber gemacht, wie wir unsere Arbeit

mit den Kindern transparent machen können.

 

Wir haben versucht, unsere Ziele genauer zu definieren und wollten aufzeigen, welche Methoden wir zum Erreichen dieser Ziele anwenden.

Lange haben wir an unserer Konzeption geschrieben, ausgebessert, ergänzt..., bis sie uns gut genug erschien, um sie Ihnen vorzulegen.

Nun halten Sie das Resultat unserer Bemühungen in Ihren Händen.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und stehen Ihnen selbstverständlich für weitere Fragen zur Verfügung.

 

 

Ihr Kindergartenteam

Stadt Viechtach vertreten durch den 1. Bürgermeister Franz Wittmann

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Teil: Organisatorische Konzeption

 

 

    1. Grundlagen

 

      1. Rechtliche Grundlagen

 

Im Bayerischen Kinderbildungs-und –Betreuungsgesetz (BayKiBiG) findet

das pädagogische Personal genaue Richtlinien, für die Arbeit im Kindergarten.

Das BayKiBiG ist in verschiedene Abschnitte unterteilt.

Im ersten Teil stehen allgemeine Bestimmungen, im nächsten Teil wird auf die Sicherstellung und Planung eingegangen, der dritte Teil beinhaltet die Sicherung des Kindeswohls mit Betriebs- und Pflegeerlaubnis.

Der vierte Teil befasst die Bildungs- und Erziehungsarbeit. Der nächste Abschnitt befasst sich mit der finanziellen Förderung und im letzten Teil ist die Ausführungsverordnung niedergeschrieben.

 

Das Personal jeder Kindertageseinrichtung in Bayern muss sich bei der pädagogischen Arbeit außerdem auf die Ausführungen des „Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung“ stützen.

 

Dieser Plan ist Teil der Qualitäts- und Bildungsoffensive Bayerns.

Wegen der großen Bedeutung des frühen Lernens für den Einzelnen und die Gesellschaft müssen der heranwachsenden Generation schon in der frühen Kindheit optimale Bildungsvoraussetzungen geschaffen werden.

Die zentralen Ziele des Plans sind die Stärkung der Kinder, der kindlichen Autonomie und der sozialen Mitverantwortung. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Förderung grundlegender Kompetenzen und Ressourcen, die die Kräfte des Kindes mobilisieren und es befähigen, ein Leben lang zu lernen.

(Quelle: Vorwort des Bildungsplans von Frau Staatsministerin Stewens)

 

 

      1. Träger, Ansprechpartner und Leitbild

 

Träger des Kindergartens ist die Stadt Viechtach, mit ihrem Sitz im Rathaus in der Mönchhofstraße 31 in 94234 Viechtach.

Ansprechpartner ist Christina Tetek welche bei der Stadt Viechtach angestellt ist und im Zimmer Nr. 08 im Rathaus für die Belange des Kindergartens zuständig ist.

Weiterer Ansprechpartner ist selbstverständlich die Leitung des Kindergartens Corina Weishäupl. Sie ist von Montag bis Freitag täglich von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr, sowie Montag bis Mittwoch zusätzlich von 14 Uhr bis 15.30 Uhr im Kindergarten anzutreffen.

 

 

 

 

  • Leitbild des Kindergartens:

 

„Wir möchten unsere Kinder

zu gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten erziehen,

die ihre Zukunft selbstbewusst und erfolgreich meistern!“

 

 

 

 

Uns ist wichtig:

 

    • dass Ihr Kind Freunde findet
    • dass Ihr Kind selbstständig wird
    • dass Ihr Kind ernst genommen wird
    • dass Ihr Kind lernt mit anderen umzugehen
    • dass sich Ihr Kind individuell entwickelt
    • dass Ihr Kind Zeit und Raum hat, um sich zu entfalten
    • dass sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt

 

 

 

      1. Einrichtungsbeschreibung

 

Bereits 1990 begann die Debatte um einen neuen Kindergarten in Viechtach, nachdem der Kindergarten St. Josef aus allen Nähten platzte.

Im Mai 1991 wurde im Stadtrat der Beschluss gefasst, einen zweiten Kindergarten provisorisch im Obergeschoss des Städt. Freibades unterzubringen.

 

Danach gab es im Stadtrat lange Zeit Diskussionen, ob ein neuer Kindergarten gebaut werden müsse oder nicht.

 

Erst im Juli 1997 war es dann beschlossene Sache: Der Kindergarten im Waldfrieden zieht um, da in Blossersberg ein neuer Kindergarten errichtet wird.

 

Es soll jedoch „nur“ ein zweigruppiger Kindergarten anstatt der ursprünglich geplanten dreigruppigen Einrichtung gebaut werden.

Im September 1998 kamen dann die ersten Baufahrzeuge um am Südhang

bei der alten Staatsstraße nach Blossersberg, die Baugrube für den

neuen Viechtacher Kindergarten auszuheben.

 

Der 1,43 Millionen Mark – Bau konnte im April 1999 bereits von den Kindern bezogen werden.

Um dem großen Ansturm auf den „neuen“ Kindergarten gerecht zu werden, wurde im September 2000 zusätzlich eine Nachmittagsgruppe eröffnet.

Insgesamt bietet unsere Einrichtung Platz für 56 Kindergartenkinder und sieben Krippenkinder.

 

 

Die Mädchen und Jungen sind in vier Gruppen eingeteilt. Zwei Vormittags-

gruppen mit in der Regel 28 Kindern, einer Krippengruppe und einer Nachmittagsgruppe.

Die Gruppen nennen sich „Sonne“, „Blume“, „Käfer“ und Nachmittagssonne sind alters- und geschlechtsgemischt.

In jeder Gruppe kümmern sich mindestens eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin um Ihr Kind.

 

 

    1. Organisation

 

1.2.1 Arbeitsstruktur

 

  • Öffnungszeiten

Der Kindergarten ist von Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Die Eltern können zwischen einer täglichen Buchungszeit von 3-4 Stunden bis zu 8-9 Stunden wählen. Die Buchungszeit kann für einzelne Tage unterschiedlich sein (z. B. montags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr, dienstags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr, …)

 

  • Ferienzeitenregelung und Schließtage

Am Anfang eines Kindergartenjahres geben wir bekannt, an welchen Tagen unsere Einrichtung geschlossen bleibt.

Unsere 30 Schließtage gleichen wir an die Schulferienzeiten an und kommen so berufstätigen Eltern entgegen.

 

Im Kindergartenjahr 2018 – 2019 haben wir voraussichtlich an folgenden Tagen geschlossen:

 

Weihnachtsferien: letzter Kindergartentag: Fr. 21.12.2018

erster Kindergartentag: Do. 03.01.2019

 

Osterferien: letzter Kindergartentag: Fr. 12.04.2019

Erster Kindergartentag: Montag, 29.04.2019

 

Sommerferien: letzter Kindergartentag: Fr. 02.08.2019

erster Kindergartentag: Di. 03.09.2019

 

Da die Planungen für den Kindergartenanbau in Arbeit sind, werden wir heuer zwei Wochen Osterferien benötigen, damit hier mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Weitere Arbeiten werden während des laufenden Kindergartenbetriebes erledigt. Außerdem sollen in den Sommerferien die Böden und Fenster des bestehenden Gebäudes erneuert werden.

 

Der Urlaub des Personals richtet sich auch nach den Schließtagen des Kindergartens. So gehen wir also zusammen in den Urlaub um dann wieder gemeinsam für Ihr Kind da sein zu können.

 

 

 

      1. Elternbeiträge (Geschwisterermäßigung)

 

Die Elternbeiträge richten sich nach der jeweiligen Buchungszeit und beinhalten das Spiel- und Getränkegeld.

 

Eltern, welche sich für einen reinen Nachmittagsplatz entscheiden, erhalten eine Ermäßigung von 20,- Euro pro Monat.

Für Kinder, welche den Kindergarten im letzten Jahr vor der Einschulung besuchen übernimmt der Freistaat Bayern die Kindergartengebühren bis zu einem Betrag von 100,- Euro.

  1. die Eltern ein Mittagsessen wünschen, kostet dies derzeit 3,- € pro Tag und Kind.

Eine Buchungszeit unter 3-4 Stunden täglich ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Die Geschwisterermäßigung für das zweite und jedes weitere Kind in der Einrichtung beträgt 10,-€ pro Monat.

 

 

 

Folgende Beiträge werden im Kindergartenjahr 2018/19 erhoben:

 

Kinder von 1–3 Jahren Kinder von 3–6 Jahren

 

3 – 4 Stunden pro Tag: 82,-€ 67,-€

4 – 5 Stunden pro Tag: 92,-€ 76,-€

5 – 6 Stunden pro Tag: 102,-€ 84,-€

6 – 7 Stunden pro Tag: 113,-€ 92,-€

7 – 8 Stunden pro Tag: 123,-€ 100,-€

8 – 9 Stunden pro Tag: 133,-€ 108,-€

 

 

 

 

      1. Zielgruppen

 

Die Zielgruppe unserer Einrichtung sind Kinder ab einem Altern von zwei Jahren bis zum Schuleintritt.

. Näheres zu den Kindern unter drei Jahren findet man unter dem Punkt IV. Kleinkindgruppe.

 

Auch in die Nachmittagsgruppe werden Kinder ab dem 2. Lebensjahr aufgenommen. Da in der Nachmittagsgruppe weniger Kinder betreut werden, kann hier verstärkt auf die Bedürfnisse jüngerer Kinder eingegangen werden.

 

Weiter bietet diese Gruppe den Kindern eine ruhigere Umgebung, da sich zu dieser Zeit nur eine Gruppe in der Einrichtung befindet. Fortan ermöglicht es dadurch dem pädagogischen Personal auch einen besseren Überblick zu haben. Die Aufnahme unter 3-jähriger Kinder ist von der Kinderzahl der Gruppe abhängig, um ihren Bedürfnissen gerecht werden zu können.

 

 

 

Die Integration eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen ist nach Absprache und jeweiliger Einschränkung möglich.

 

Bedarf im Einzugsgebiet

 

Um der großen Kinderzahl im Raum Viechtach und Umgebung gerecht zu werden, bietet die Stadt Viechtach zwei verschiedenen Kindergärten an. Ab September 2019 möchte die Stadt Viechtach auch eine Waldkindergartengruppe anbieten. Die Eltern können selbst entscheiden in welche Einrichtung sie Ihr Kind geben wollen.

Dies richtet sich oft nach den pädagogischen Unterschieden wie auch nach der Wohnortnähe. Unsere Einrichtung besuchen viele Kinder aus umliegenden Dörfern, welche den Kindergarten mit dem Bus erreichen.

 

      1. Mitarbeiter und Funktion

 

In jeder Gruppe sind für die Betreuung Ihres Kindes mindestens eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin zuständig.

Des Weiteren sind über das Jahr verteilt verschiedene Praktikantinnen und Praktikanten in der Einrichtung.

 

 

  • Ausbildung des pädagogischen Personals

 

 

Erzieherin

Gesamtdauer 5 Jahre

> 2 Jahre Sozialpädagogisches Seminar ( SPS ) in einer sozialen Einrichtung

z.B. Kindergarten, Hort, Heim, Behindertenwerkstätte ...

> 2 Jahre schulische Ausbildung mit Prüfung an der Fachakademie für

Sozialpädagogik

> 1 Jahr Berufspraktikum in einer sozialen Einrichtung mit Prüfung

> Zugangsvoraussetzung: mittlere Reife = Realschulabschluss oder eine

abgeschlossene Berufsausbildung, M-Zug

 

Kinderpflegerin

Gesamtdauer 2 Jahre

> 2 Jahre Berufsfachschule für Kinderpflege mit Prüfung

> Zugangsvoraussetzung: Hauptschulabschluss

 

Praktikanten/innen

Zusätzlich schnuppern von Zeit zu Zeit Praktikanten/innen aus verschiedenen

Schulen in unserem Kindergarten: z. B. Kinderpflegeschule, Fachoberschule, Mittelschule, Realschule, Schule zur individuellen Lernförderung, Gymnasium…

 

 

  • Teamsitzungen

Um den Bedürfnissen Ihres Kindes gerecht werden zu können ist es wichtig, dass das gesamte Personal „an einem Strang“ zieht.

Deshalb sind regelmäßige Teamsitzungen und Absprachen untereinander unumgänglich.

Diese finden in der Regel außerhalb der regulären Kindergartenöffnungszeiten statt.

 

  • Fortbildungen

Um auf dem Laufenden zu bleiben nimmt das Personal regelmäßig an Fortbildungen teil. Dies wird vom Bürgermeister der Stadt Viechtach (Träger) bestens unterstützt.

 

  • Raumpflegerin

Damit sich Ihr Kind bei uns rundum wohl fühlt, kommt jeden Abend eine Raumpflegerin in unsere Einrichtung.

 

 

  • Manchmal sind wir urlaubsreif / brauchen Zeit zum Auftanken

Jedes Teammitglied hat 30 Urlaubstage im Jahr.

Diese können wir nicht selbst planen, sondern sie richten sich wie bereits erklärt nach den Schließzeiten des Kindergartens.

 

  • Personal in den Gruppen (2018/19)

 

- Gruppe Blume: 28 Kinder

Corina Weishäupl (Erzieherin, Gruppenleitung, Kindergartenleitung)

Maria Jungbauer (Kinderpflegerin)

Tamara Holzapfel (Kinderpflegerin)

Lisa Sponfeldner (Erzieherin)

 

- Gruppe Sonne: 28 Kinder

Monika Kern (Erzieherin, Gruppenleitung)

Helene Müller (Kinderpflegerin)

Lisa Schwürzinger (Erzieherpraktikantin)

 

  • Käfergruppe: 5 Kinder (ab Januar: 7 Kinder)

Nadine Schedlbauer (Erzieherin, Gruppenleitung)

Evi Kernbichl (Heilerziehungspflegerin)

 

- Nachmittagssonne: ca. 25 Kinder

Lisa Sponfeldner (Erzieherin, Gruppenleitung)

Helene Müller (Kinderpflegerin)

Lisa Schwürzinger (Erzieherpraktikantin)

 

  • Unsere Aufgaben bestehen darin:
  • die Kinder intensiv zu beobachten, um sie besser kennenzulernen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten einzuschätzen

zudem baut sich unsere gesamte Arbeit und Planung auf die Ereignisse

im Freispiel auf

  • das entsprechende Material bereitzustellen und den Kindern zur Verfügung zu stellen
  • den Tagesablauf zu gestalten und den zeitlichen Rahmen vorzugeben
  • dabei zu sein, anzuregen, einzugreifen und mitzuspielen
  • Kinder dazu anregen, eigenaktiv zu werden
  • Angebote und spezielle Förderungen in den verschiedensten Bereichen zu planen

 

 

 

 

 

      1. Gebäude und Außengelände

 

Unser Kindergarten liegt an einem Südhang im Stadtteil Blossersberg.

Eingebettet in ein Wohngebiet haben wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt Viechtach.

Das Gebäude ist großzügig gestaltet und bietet Platz für zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe. Uns stehen zudem ein Turnraum, ein Kinderrestaurant, ein großer Gang und mehrere „Lagerräume“ zur Verfügung.

 

Der Garten ist ebenfalls großräumig angelegt. Hier können die Kinder die Natur mit allen Sinnen erleben. Bei uns wachsen Obstbäume und Johannisbeersträucher.

Eine große Sandspielanlage, zwei Spielhäuschen, ein Klettergerüst, eine Balancierstange und Platz für Fahrzeuge sind nur ein Einblick in die Aktivitäten im Garten.

 

 

Im Sommer planschen und im Winter rodeln

wir und sind viel an der frischen Luft.

 

 

Einblicke in den Kindergarten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      1. Angebot, Planung und Durchführung

 

Wir führen während der Kindergartenzeit verschiedene Angebote mit Ihren Kindern durch. Diese stimmen wir auf die jeweilige Situation wie auch auf das Interesse der Kinder ab. Dies wären zum Beispiel: Gespräche über verschiedene Themen (Frühling, Insekten, Feste, Geschehnisse aus dem Alltag,…), verschiedene Bilderbücher, Bewegungsangebote, Lieder, … . Dabei ist uns stets wichtig, dass wir die Kinder so gut wie möglich miteinbeziehen, indem wir sie aktiv daran teilhaben lassen (Erfahrungen nennen, Gehörtes wiedererzählen, Geschichte weiterdenken, Lieder merken, Bild zu Gehörtem malen,…).

 

Auch achten wir darauf, dass sich jedes Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten daran beteiligen kann und es sich Neues, ihm Unbekanntes aneignet. Wir sehen uns dabei nicht als Animateure Ihrer Kinder sondern als Begleiter, welche die Kinder in Ihrer Entwicklung nicht anleiten sondern begleiten.

 

 

Wir möchten dabei verhindern die Kinder in eine Richtung zu lenken, in der alle gleich sind und das Individuelle eines jeden einzelnen verloren geht!

 

Dies ist mit Sicherheit einer der Gründe warum wir so viel Wert auf die Freispielzeit legen. In dieser unserer Meinung nach wertvollsten Zeit entscheidet das Kind selbst mit wem es wo, was, wie lange spielen möchte und eignet sich so die unterschiedlichsten Kompetenzen, die es für das ganze Leben braucht, an.

(Näheres dazu unter Freispielzeit)

So kann jedes Kind individuell entscheiden was es braucht und will.

 

 

„Das Gegenteil von Spiel ist Zwang“ (Schiffer)

 

 

 

2. Teil Pädagogische Konzeption

 

2.1 Grundlagen der Arbeit

 

 

2.1.1 Leitziel

 

„Wir möchten unsere Kinder zu gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten erziehen, die ihre Zukunft selbstbewusst und erfolgreich meistern.“

 

Uns ist wichtig:

 

… dass Ihr Kind Freunde findet

… dass Ihr Kind ernst genommen wird

… dass Ihr Kind selbstständig wird

… dass Ihr Kind lernt mit anderen umzugehen

… dass sich Ihr Kind individuell entwickelt

… dass Ihr Kind Zeit und Raum hat, um sich zu entfalten

… dass sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt

 

 

2.1.2 Bild vom Kind

 

- Ich bin selbst für mein Tun verantwortlich

- Ich will dazugehören, geliebt und respektiert werden

- Ich kann gut mit anderen Menschen umgehen

- Ich kenne Regeln und halte sie ein

- Ich weiß viel und kann mein Wissen überall anwenden

- Ich kann auch mit veränderten Situationen umgehen

- Ich benutze alle meine Sinne

- Ich kann: sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken

- Ich höre auf meinen Körper

- Ich schaffe das allein

 

 

2.1.3 Ansatz und Orientierung

 

  • Uns ist wichtig dass Ihr Kind gerne zu uns kommt und sich wohl fühlt.
  • Wir nehmen die Kinder und ihre Probleme ernst und vertrauen ihnen.
  • Wir vermitteln ihnen, dass jeder trotz Ecken und Kanten wertvoll ist.
  • Wir pflegen einen klaren, ehrlichen und herzlichen Kontakt mit den Kindern.
  • Wir vermitteln den Kindern Werte wie Höflichkeit, Ehrlichkeit, Rücksichtnahme, Toleranz und Hilfsbereitschaft.

 

Wir wollen den Kindern Basiskompetenzen aus der Entwicklungspsychologie und aus der Persönlichkeitspsychologie vermitteln (siehe Bayrischer Bildungs- und Erziehungsplan).

Basiskompetenzen sind grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika, die das Kind befähigen, mit anderen Menschen umzugehen und sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen.

 

 

2.1.4 Rollenverständnis

 

  • Wir machen den Kindern nichts vor, sondern sind im Umgang mit ihnen so echt und ehrlich wie möglich.
  • Wir nehmen den Kindern nichts ab was sie selber können.

- so viel Selbständigkeit wie möglich – so viel Unterstützung wie nötig

  • Wir bieten den Kindern Raum und Zeit um ihre natürlichen Bedürfnisse wie

Spiel, Bewegung, Ruhe, Geborgenheit, Experimente, .... ausleben zu können.

  • Die Kinder müssen sich bei uns an klare Regeln halten und lernen

bei Überschreitung dieser, mit den Konsequenzen umzugehen.

  • Wir vergessen auch den Humor nicht.

Bei uns darf oft und herzlich gelacht werden.

  • Um den Kindern mit Achtung und Respekt zu begegnen, lassen wir

Kinderzeichnungen wie sie sind und verändern keine Bastelarbeiten.

 

(Quellen: u. a. Detlev Jöcker „Bitte sehr & danke schön“; Silvia Lendner-Fischer „Schulfähigkeit“)

 

 

 

 

2.1.5 Spielen und Lernen

 

„Lernen mit Hand, Herz und Verstand“ (Pestalozzi)

 

Das Freispiel

 

„Wahrscheinlich haben die Kinder von heute nicht weniger Phantasie als die Kinder früherer Generationen. Sie haben eher zu wenig Zeit und Muße für die eigenen Phantasien.“ (aus Kiga heute 6/92 „Die Phantasie ins Spiel gebracht“)

 

 

 

Bei uns hat ihr Kind genügend Zeit und Raum um seine Phantasie ins Spiel zu bringen und in verschiedene Rollen zu schlüpfen.

 

In der Freispielzeit hat Ihr Kind die Möglichkeit selber zu bestimmen mit

  • WEM
  • WO
  • WIE LANGE
  • WAS

es spielen möchte. Dies schließt auch das Nichtstun mit ein.

 

 

Spiel ist für Kinder Arbeit!

 

 

 

“Ich bin, was man mir gibt!“ (Erik H. Erikson)

 

 

 

Im Spiel lernt Ihr Kind:

  • auf andere zuzugehen und Kontakt aufzunehmen
  • sich mit anderen auseinanderzusetzen, auf sie Rücksicht zu nehmen, sich mit ihnen einigen, Kompromisse zu schließen, nachzugeben, sich anzupassen und sich trotzdem auch durchzusetzen
  • sich für längere Zeit zu konzentrieren
  • Ausdauer und Durchhaltevermögen zu entwickeln, da wir Wert darauf legen, Angefangenes zu beenden
  • die Anderen anzusehen und sich mit ihnen zu unterhalten
  • Erfahrungen über das Miteinander in der Gruppe zu sammeln
  • sich an Gruppenregeln zu halten
  • durch schwierige Konstruktionen in der Bauecke sich logisches Denken

und physikalisches Grundwissen anzueignen

  • sich verbal auszudrücken
  • die Grob- und Feinmotorik gezielt einzusetzen und sich darin zu üben
  • mit Enttäuschung und Kritik umzugehen (Frustrationstoleranz)

 

Aber: „Arbeit“ soll Spaß machen, deshalb wird bei uns auch viel gelacht.

Durch das Einbeziehen aller Räume wird Mut und Selbstständigkeit gefördert. Die Kinder haben die Möglichkeit die anderen Gruppen zu besuchen, im Kinderrestaurant zu essen, auf dem Gang zu spielen, …

 

Wie sieht es aber mit der Aufsichtspflicht aus? Nach § 22 Absatz 2 des Sozialgesetzbuches haben wir den Auftrag die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu fördern.

Diesem Auftrag werden wir nur gerecht, wenn wir den Kindern in kontrolliertem Rahmen Freiräume lassen. Diese Freiräume bedeuten z. B., dass die älteren Kinder alleine am Gang spielen dürfen und das Kindergartenpersonal gelegentlich nachsieht, ob von den Kindern alle Regeln zur Sicherheit beachtet werden.

Eine lückenlose Beaufsichtigung würde die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stark einschränken.

Mit der Zeit kennen wir „unsere“ Kinder sehr gut und können sehr wohl entscheiden, wer ein gutes Sozialverhalten aufweist und sich an Regeln halten kann. Kinder, die ihre Grenzen gerne austesten, werden hier engmaschiger überwacht und müssen manchmal mit der Konsequenz rechnen, dass ihre Freiräume eingeschränkt werden, indem sie z. B. an diesem Tag nicht mehr unbeaufsichtigt am Gang spielen dürfen.

 

Durch ausdauerndes und konzentriertes Spiel kann die Grundlage für eine spätere positive Arbeitshaltung (Schule und Beruf) gelegt werden.

 

Wurden durch die Planung, Vorbereitung und Organisation optimale Freispielbedingungen geschaffen, so erfordert die Betreuung des Freispiels größtes Einfühlungsvermögen um zu entscheiden wann wir in das Spiel eingreifen und wann wir nur Hilfestellung bei Konflikten usw. anbieten.

 

Leider ist dies oft eine Wunschvorstellung.

Schwierig ist die Umsetzung, weil der enorm gestiegene bürokratische Aufwand uns in unserer Arbeit mit den Kindern oft erheblich einschränkt.

 

 

 

 

2.1.6 Interkulturelle Erziehung

 

Da wir sehr offen sind, nehmen wir gerne auch Kinder aus anderen Kulturen und Glaubensgemeinschaften auf.

2.1.7 Mädchen und Jungen

 

Wir achten bei der Planung darauf, dass wir Rollentypisches anbieten (Puppenecke, Baufahrzeuge).

Wir unterstützen die Jungen auch in ihrem mädchenhaften Tun und Mädchen, welche ihre männlichen Eigenschaften ausleben wollen.

 

2.1.8 Kinderschutz § 8 SGB VIII

 

Bei Bedarf holen wir uns gerne Rat und Unterstützung beim Familienbüro Koki oder beim Jugendamt Regen.

 

2.2 Basiskompetenzen (U3-Kinder, Regelkinder)

 

2.2.1 Personale Kompetenzen

-> meint, sich seiner selbst bewusst sein; den eigenen Kräften vertrauen; für sich selbst verantwortlich handeln; Unabhängigkeit und Eigeninitiative entwickelt haben. (Berliner Bildungsprogramm S. 26)

 

Es erscheint uns sehr wichtig, dass wir immer zuerst die Kinder über Anstehendes informieren. Dazu zählt, dass wir Elternbriefe zuerst mit den Kindern besprechen, bevor wir sie an die Eltern ausgeben. So haben die Kinder die Gelegenheit, selbst ihre Eltern zu informieren und eigenverantwortlich Infos weiterzugeben wie auch auf ihre Kräfte (Merkfähigkeit) zu vertrauen.

 

2.2.2 Soziale Handlungskompetenzen

 

-> meint, soziale Beziehungen aufnehmen und so zu gestalten, dass sie von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung geprägt sind; soziale und gesellschaftliche Sachverhalte erfassen; im Umgang mit anderen verantwortlich handeln; unterschiedliche Interessen aushandeln. (Berliner Bildungsprogramm S. 26)

 

- Freispiel: - Lösungen finden

- selbst etwas regeln

- sich entschuldigen

- Ehrlichkeit einfordern

 

Beim Freispiel haben die Kinder die Chance zu lernen, wie man mit anderen Mitmenschen eine Lösung findet, aber auch wie man selbst etwas regelt (z.B. roten Traktor teilen).

Weiter lernen sie dabei, sich für ein Verhalten zu entschuldigen wie auch Ehrlichkeit einzufordern. Zu Beginn der Kindergartenzeit verlangt dies oft noch die Begleitung des pädagogischen Personales. Mit der Zeit sind die Kinder darin gestärkt sich selbst mehr zuzutrauen und mit den anderen Kindern eine Lösung zu finden.

 

  • Patenkinder: Verantwortung, Rücksichtnahme

 

Jedes neue Kind, welches in den Kindergarten kommt, bekommt ein älteres Kind als Patenkind. Dies hat die Aufgabe ihm den Kindergarten zu zeigen aber auch, ihm bei den unterschiedlichsten Situationen behilflich zu sein (Tasche suchen, Jacke aufhängen).

 

 

2.2.3 Lernmethodische Kompetenzen

 

-> meint ein Grundverständnis davon, dass man lernt, was man lernt und wie man lernt; die Fähigkeit, sich selbst Wissen und Können anzueignen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden; die Bereitschaft, von anderen zu lernen. (Berliner Bildungsprogramm S. 26)

 

  • Spielzeugfreie Gartentage

 

Wie wir bereits erwähnt haben gehen wir gerne und oft in den Garten. Dabei stellen wir den Kindern gelegentlich bewusst keine Spielmaterialien wie Sandspielzeug oder Fahrzeuge zur Verfügung. So haben die Kinder die Chance Selbstinitiative zu ergreifen und zu überlegen, kreativ zu werden was sie spielen könnten.

 

  • Portfolio

 

Seit geraumer Zeit hat jedes Kind bei uns im Kindergarten einen Portfolio Ordner. In diesem Ordner werden die verschiedensten Bereiche eines Kindes dokumentiert und dargestellt z.B. – die Familie des Kindes, - das gefällt mir im Kindergarten, usw.

Weiter werden verschiedene Bilder und Zeichnungen des Kindes eingefügt.

Dabei richtet sich stets das Augenmerk, darauf was das Kind kann und geschafft hat.

Dieser Ordner soll Anreiz sein, um sehen zu können was ich bereits kann und wie ich es gelernt habe.

 

2.2.4 Bewältigungskompetenzen

 

-> meint, sich die Welt aneignen, die sachlichen Lebensbereiche erschließen, sich theoretisches und praktisches Wissen und Können (Fähigkeiten und Fertigkeiten) aneignen und dabei urteils- und handlungsfähig werden, Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit entwickeln. (Berliner Bildungsprogramm S. 26)

 

 

Wir sind sehr unternehmungslustig. Aus diesem Grund brechen wir oft zu den unterschiedlichsten Aktivitäten auf. Beispielsweise verbringen wir mal einen Tag auf der Wiese und dann wieder in einer Bäckerei oder auf dem Wochenmarkt. Weiter besuchen wir mindesten einmal jährlich eine Theatervorstellung oder machen uns zu Fuß auf den Weg zur Bücherei. Bei diesen Exkursionen eignen sich die Kinder die Welt an und lernen die unterschiedlichsten Bereiche kennen. Natürlich erwerben sie sich auch Wissen und sammeln die verschiedensten Erfahrungen (kennenlernen unterschiedlicher Bücher, wie viele Beinen haben Bienen, wie werden Brot und Semmeln gemacht, was gibt es für verschiedene Obst- und Gemüsesorten).

 

 

2.3 Bildung- und Erziehung (U3-Kinder, Regelkinder)

 

2.3.1 Sprache, Literacy und Kommunikationstechniken

 

- Gespräche (Morgenkreis, Angebote während der Kindergartenzeit)

Wir führend mit den Kindern die unterschiedlichsten Gespräche (Jahreszeit, Ereignisse, Feste, usw.) Dabei erwerben die Kinder enormes Wissen über ein bestimmtes Thema, lernen sich zu einem Thema zu äußern und lernen abzuwarten, bis sie an der Reihe sind. Weiter lernen sie Sätze zu sprechen und sich so auszudrücken, dass sie von anderen Kindern verstanden werden. Jüngere Kinder profitieren hier vom Wissen der älteren Kinder.

 

 

 

  • „Vorkurs Deutsch 240“

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“. Dieses Zitat liest man oft, wenn es um Sprachförderung im Kindergarten geht. Kinder müssen richtig sprechen und verstehen lernen, um in unserer Gesellschaft gut leben zu können. Außerdem ist Sprache in allen Fächern der Schule „Medium des Lernens“. Um in der Schule erfolgreich sein zu können, müssen die Kinder Wünsche äußern können sowie Erlebnisse, Gedanken, Ziele und Meinungen sprachlich treffend mitteilen können.

Aus diesem Grund werden bei uns Kinder nichtdeutschsprachiger Herkunft, sowie Kinder, welche sprachlich noch weniger aktiv sind besonders gefördert.

An zwei Tagen gehen die 8 Kinder der „Sprechgruppe“ mit der Erzieherin Corina Weishäupl für jeweils ca. 45 Minuten in einen gesonderten Raum um unterschiedliche Themen mit den verschiedensten Methoden sprachlich zu erarbeiten. Diese „Förderstunde“ findet parallel zum Morgenkreis in der Gruppe statt, so dass die Kinder anschließend in jedem Fall noch ausreichend Zeit für die wichtige Freispielzeit haben. In einer kleinen Gruppe von 6 – 8 Kindern kommen auch zurückhaltende Kinder öfter zu Wort. Dies fördert neben der Konzentration und Ausdauer auch das Selbstvertrauen der Kinder und Ängste werden abgebaut. Die Teilnahme an der „Sprechgruppe“ erstreckt sich in der Regel über die letzten eineinhalb Jahre des Kindergartenbesuches. Ab dem Halbjahr des vorletzten Kindergartenjahres mit 40 Stunden und im letzten Kindergartenjahr dann mit 80 Stunden. Außerdem haben wir auch in diesem Jahr wieder das große Glück, dass die Lehrerin Petra Altmann von der Grundschule Viechtach 120 Stunden über das letzte Kindergartenjahr verteilt, mit diesen Kindern arbeitet. Auch die „Schulstunden“ finden während der üblichen Kindergartenzeit in unseren Räumen statt. Die Absprachen untereinander funktionieren sehr gut, so dass diese Zusammenarbeit für die Kinder sehr gewinnbringend ist.

Anhand der Beobachtungsbögen „sismik“ (für Kinder mit Migrationshintergrund) und „seldak“ (für Kinder aus deutschsprachigen Familien) ermitteln die Erzieherinnen, wer an der „Sprechgruppe“ teilnehmen sollte. Diese Überprüfung findet bei allen Kindern ab dem 4. Lebensjahr bzw. im vorletzten Kindergartenjahr statt. Kinder, bei denen ein Sprachförderbedarf festgestellt wurde, werden von der Kindergartenleitung ans Schulamt gemeldet.

Die Teilnahme an der „Sprechgruppe“ setzt natürlich das Einverständnis der Eltern voraus.

Auch Kinder, welche bereits die Frühförderung besuchen oder sich regelmäßig in logopädischer oder ergotherapeutischer Behandlung befinden, sollen – wenn nötig - am „Vorkurs Deutsch 240“ teilnehmen.

Die Mitarbeit der Kinder bei den jeweiligen Angeboten wird anhand eines Protokollbogens nach jeder Stunde reflektiert. Hierbei werden die persönlichen Interessensgebiete und Vorlieben der Kinder gut ersichtlich und die weiteren Angebote können darauf aufgebaut werden.

Beispiel einer „Sprechgruppenstunde“ kurz vor den Weihnachtsferien:

Da die Kinder bereits im Morgenkreis mehrfach Aktionen zur Weihnachtsgeschichte gehört, gespielt und besungen haben, werden die Kinder gebeten, die Weihnachtsgeschichte nachzuerzählen.

Danach dürfen die Kinder von aktuellen Weihnachtsvorbereitungen zu Hause z. B. Plätzchenbacken, dekorieren, Christbaumkauf, … erzählen.

Anschließend wird das Bilderbuch: „Der kleine Igel feiert Weihnachten“ vorgelesen. Da es in diesem Bilderbuch darum geht, dass man Weihnachten mit geliebten Menschen feiert, dürfen die Kinder anschließend erzählen, mit wem sie Weihnachten feiern und evtl. wie der Ablauf ist.

Zum Abschluss spielen wir noch das Spiel: „Ratz fatz“, welches eines der Lieblingsspiele der Sprechgruppenkinder ist.

 

- Lieder

Im Laufe des Jahres erlernen wir mit den Kindern die unterschiedlichsten Lieder. Dies können religiöse wie auch Lieder zu den Jahreszeiten sein. Dabei lernen die Kinder neue Wörter kennen, lernen Zusammenhänge verstehen und müssen sich Texte merken. Am liebsten singen wir aber Spiel- und Bewegungslieder, bei denen die Kinder das Singen mit Bewegungen verknüpfen.

 

- Silbenklatschen

Immer wieder klatschen wir mit den Kindern verschiedene Wörter (phonologisches Bewusstsein). Manchmal ist es der eigene Name (Ma – xi –mi –li- an), das Lieblingstier (Kat –ze) oder auch die verschiedensten Obst- (Ba – na – ne) oder Gemüsesorten (Kohl –ra- bi). Die Kinder bekommen so ein Gefühl für Sprache und erwerben sich spielerische eine wichtige Kompetenz für die Schule (Wörter trennen).

Doch nicht „nur“ diese Kompetenz erwerben sich die Kinder dabei. Es wird mit diesem einfachen Spiel viel mehr vermittelt.

Dies wäre:

- Wissen aneignen (Obst – und Gemüsesorten)

- Wörter Oberbegriffen zuordnen (was ist Obst und was Gemüse)

- abwarten, bis ich an der Reihe bin

- sich vor der Gruppe etwas sagen trauen

- mathematisches Verständnis (zählen wie oft ich geklatscht habe)

 

2.3.2 Mathematische Bildung

- Kinder zählen

Immer wieder darf ein Kind die Kinder der Gruppe zählen. Dann wiederum vergleichen wir ob mehr Jungen oder mehr Mädchen anwesend sind. Manchmal zählen wir alle Kinder mit blauen Schuhen oder die Kinder mit Ohrringen. So erwerben sich die Kinder mathematische Fähigkeiten:

- zählen

- vergleichen

- zusammenfassen

- Mengen bilden

- schätzen

 

 

- Abzählreime und Verse

Abzählreime und Verse zählen weiter zu wichtigen Elementen unserer Arbeit.

 

 

Abzählreim:

„1, 2, 3, 4 auf dem Kla vier, sitzt ei ne Maus und du bist raus!“

 

Dabei lernen die Kinder sich etwas zu merken wie auch wiederum die Silben zu trennen.

Vers:

„Zwei Ele fan ten, die sich gut kann ten,

hat ten vergess en,

ihr Früh stück zu ess en.

Sag te der ei ne: „Was ich jetzt brauch,

sind (Spagetti) in meinem Bauch!“

 

Diesen Vers müssen sich die Kinder richtig merken. Jedoch nicht nur das, es verlangt von ihnen auch, dass sie sich trauen, vor der Gruppe zu sprechen und ihn so auszusprechen das er verstanden wird. Weiter muss sich jedes Kind etwas anderes ausdenken was der Elefant in seinem Bauch braucht (Käse, Spätzle, Ananas). Hier müssen die Kinder gut zuhören was schon genannt wurde und sie eignen sich Wissen über die verschiedensten Lebensmittel an.

 

- Bewegungsspiele (3 mal hüpfen, 4 mal stampfen)

Immer wieder bauen wir in unseren Kindergartenalltag die verschiedensten Bewegungsspiele ein. „1, 2, 3 im Sauseschritt“, „Mein nagelneuer Roboter“ oder auch „Poch, poch, poch“ sind nur einige Beispiele. Beim Morgenkreis bewegen wir uns auch sehr gerne zur Musik. Dabei haben die Kinder die Aufgabe: 3 mal zu hüpfen, 4 mal zu stampfen, 5 mal zu klatschen, 2 mal einen Hampelmann zu machen. Bei diesen Spielen verbessern die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten wie hüpfen, auf Zehenspitzen gehen oder auch stampfen. Nicht vergessen darf aber werden, dass sie so auch schon die verschiedensten mathematischen Erfahrungen sammeln. 5 mal hüpfen ist länger als 3 mal. 2 mal stampfen ist sehr kurz im Gegensatz zu 8 mal stampfen.

Außerdem haben die Kinder viel Spaß dabei.

 

 

 

- Spiele

Wir bauen in den Alltag mit den Kindern immer wieder neue Denkaufgaben ein, so dass die Kinder lernen aufmerksam zu bleiben.

 

  • immer 3 Kinder bilden eine Gruppe!
  • wer etwas Gelbes hat darf sich anstellen!
  • wer eine Schwester hat steht auf!

 

Bei diesen Spielen muss jedes Kind für sich überlegen und selbst entscheiden wann es an der Reihe ist. Dabei lernen sie: zwei Sache zu verbinden: nämlich zu schauen ob ich etwas Gelbes trage und dann zu wissen, dass ich mich anstellen darf.

2.3.3 Naturwissenschaft und Technik

 

- Erfahrungen im Garten (Wiese, Sand, Matsch, …)

 

Wir gehen gerne und lange in den Garten!

 

 

Im Garten haben die Kinder die Möglichkeit mal im Sand zu spielen, dann wieder mit den Fahrzeugen zu fahren oder auf der Wiese zu spielen.

Dabei sammeln sie vielerlei Erfahrungen:

- sie entdecken verschiedenste Tiere auf der Wiese

- lernen den Sand und seine Beschaffenheiten kennen (mit Wasser klebt er besser)

- motorische Erfahrungen (Fahrzeuge fahren, laufen, klettern, balancieren)

- Mithilfe bei der Gartenarbeit (Gemüsebeet pflegen)

 

 

 

2.3.4 Kunst und Kultur

 

- verschiedene Materialien kennenlernen (Pinsel, Kleister, Watte, Knülltechnik, usw.)

Immer wieder bieten wir den Kindern verschiedene Angebote rund ums Malen und künstlerische Gestalten an.

 

 

- verschiedene Techniken kennenlernen (Spritztechnik, Schwammtechnik)

 

- Materialien und deren Beschaffenheit erfahren (Watte ist weich, Seidenpapier ist rutschig)

 

- Ausdauer und Konzentration üben (sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen - wir malen ein Sommerbild)

 

Den Kindern steht während der Freispielzeit der Maltisch mit Papier, Holzstiften, Wachsmalkreiden, Wolle, Stoffen, Katalogen, Kleister zur Verfügung. Somit haben sie die Möglichkeit ihre eigene Kreativität auszuleben und nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu malen und zu basteln. Oft ist dabei zu beobachten, wie intensiv und konzentriert sie beispielsweise an einer Maske arbeiten. Auch ist immer wieder zu sehen wie die Kinder auf die Hilfe von älteren Kindern zurückgreifen. Weiter beobachten sie sich gegenseitig und erlernen so neue Techniken und Möglichkeiten.

 

 

 

2.3.5 Musik und Ästhetik

 

- Lieder singen

Wie bereits erwähnt, singen wir die verschiedensten Lieder. Dabei beziehen wir auch oft unseren gesamten Körper mit ein. Die Kinder klatschen, stampfen oder patschen dann zu den Liedern. Dabei müssen sie sich die verschiedensten Texte merken, Bewegungen nachahmen und sich trauen laut mitzusingen. Weiter eignen sie sich so neue Wörter an und bekommen ein Gefühl für Sprache.

Auch lernen sie so die Unterschiede von Liedern kennen. Ist es ein schnelles, gefühlvolles, ruhiges, flottes oder auch besinnliches Lied. Damit verbunden ist ebenso die Atmosphäre welche diese Lieder den Kindern dann vermitteln.

 

- Körpereigene Instrumente

Musik ist uns sehr wichtig. Wir schnipsen, patschen, klatschen oder stampfen Rythmen zu Texten und Liedern. Dies verlangt von den Kindern sich die Reihenfolge der Rythmen zu merken und sie nachzuahmen, natürlich aber auch selbst kreativ zu werden und sich Neues auszudenken und eine gewisse Lust an der Musik zu entdecken.

 

- Bewegung und Lieder verbinden

Manchmal tanzen wir auch und studieren mit den Kindern die verschiedensten kleineren und größeren Tänze ein.

Bei all diesen Dingen bewegen sich die Kinder auf die unterschiedlichste Art und Weise, müssen sich Bewegungen merken und umsetzen und üben sich so in ihrer Motorik. Dies stammt aus der Kinesiologie und wird begründet, dass durch solche Übungen beide Gehirnhälften verknüpft werden.

 

 

 

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer:

 

Musik schaltet das Angstzentrum im Gehirn aus und gibt Glückshormone frei!“

 

 

 

 

2.3.6 Bewegung, Ernährung, Gesundheit

 

- Fitnesstag (angeleitete Bewegungen zu fetziger Musik)

Einmal in der Woche findet wie bereits erwähnt unser Fitnesstag statt. Dabei bewegen wir uns zu flotter Musik. Wir achten dabei darauf, dass alle Körperteile angesprochen werden und die Kinder die gezeigten Bewegungen „richtig“ ausführen. Dies verlangt von ihnen oft Konzentration und Ausdauer und körperliche Anstrengung.

Außerdem lernen sie so ihre verschiedenen Körperteile kennen und gezielt einzusetzen.

So eignen sie sich ein gesundes Körpergefühl an, und lernen auf ihren Körper zu hören, z.B. mein Herz klopft schnell, ich schwitze, die Atmung geht schnell oder auch: „Ich habe Durst“.

 

 

„ Wer sich nicht bewegt – bleibt sitzen!“

 

 

 

- auf gesunde Brotzeit achten (Tiger Kids Projekt)

Wie wir bereits mehrmals erwähnt haben, liegt uns die gesunde Ernährung sehr am Herzen. Wir bemühen uns darum den Kindern eine bewusste Lebensweise nahe zu legen. So bieten wir ihnen parallel zur gleitenden Brotzeit im Kinderrestaurant einen magischen Obst- und Gemüseteller an, bei dem die Kinder sich jederzeit mit Obst und Gemüse bedienen können. Ermöglicht wird uns diese wertvolle Aktion durch das Schulfruchtprogramm, bei dem die Kosten für Obst und Gemüse in Bioqualität über ein EU-Förderprogramm übernommen werden. Da es sehr wichtig ist, dass Kinder viel trinken, steht ihnen in der Gruppe ständig ein Getränketisch mit Teeschorlen und Wasser zu Verfügung. Zur Brotzeit bieten wir den Kindern verschiedene Saftschorlen, Tee und Wasser an. Auf diese Art und Weise versuchen wir die Kinder an eine gesunde Lebensweise heranzuführen und ihnen aufzuzeigen wie schmackhaft etwas Gesundes sein kann.

 

  • Kneipp Anwendungen (mehr dazu unter Punkt 2.4.4)

 

 

2.3.7 Religiösität, Ethik

 

- Feste im Jahreskreis feiern und erleben

Jährlich feiern wir im Kindergarten die Feste des Jahreskreislaufes. Wie lernen mit den Kindern verschiedene Lieder, basteln zum Thema und vieles mehr. Der Abschluss ist meist ein gemeinsames Fest in der Gruppe bei dem wir uns an einem festlich gedeckten Tisch versammeln.

So erleben die Kinder die unterschiedlichen Feste wie z.B. St. Martin oder Weihnachten auf eine kindliche Art und Weise und erhalten die nötigen Hintergrundinformationen über dieses Fest. Weiter erleben sie die Gruppe als Gemeinschaft und lernen verschiedene Bräuche kennen. Auch bekommen sie ein Gefühlt dafür wie sich das Jahr in verschiedene Abschnitte gliedert und dass das meiste immer wieder kehrt. Dies vermittelt den Kindern Sicherheit.

 

 

- Gottesdienste gestalten (Muttertagsgottesdienst, Abschlussgottesdienst)

Immer wieder gestalten wir mit den Kindern verschiedene Gottesdienste. Wir lernen Lieder, basteln zum Motto des Gottesdienstes und machen uns Gedanken zum Thema. Mit so einem gemeinsamen Gottesdienst entsteht ein „Wir“ Gefühl in der Einrichtung. Es macht die Kinder stark wenn sie beispielsweise mit uns und ohne die Eltern in die Kirche gehen, wenn sie laut mitsingen oder gar etwas nach vorne tragen.

Jedem Kind wird dabei ein Gefühl vermittelt, dass es gebraucht wird und es wichtig ist, dass es sich beteiligt.

Nicht vergessen möchten wir aber den religiösen Aspekt der uns dabei sehr wichtig ist. Wir versuchen den Kindern die christlichen Werte nahe zu bringen und sie an den verschiedensten kirchlichen Ereignissen teilhaben zu lassen.

 

 

 

2.4 Methoden und Schlüsselprozesse (U3-Kinder, Regelkinder)

 

2.4.1. Zeitstruktur (Tag, Woche, Monat, Jahr)

 

Im September besprechen wir bei einer ausführlichen Teambesprechung unsere Ziele für das kommende Jahr. Unter anderem besprechen wir auch, was uns für dieses Kindergartenjahr noch alles wichtig erscheint und woran wir arbeiten möchten. In den monatlichen Teamsitzungen planen wir immer für 3-4 Wochen vorrausschauend Aktivitäten rund um den Kindergartenalltag. Dabei versuchen wir auf Wichtiges aus dem Jahreskreis wie beispielsweise Fasching einzugehen. Dazu gehört auch, dass wir bereits Stattgefundenes reflektieren, um unsere pädagogische Arbeit beizubehalten wie auch auszubauen und zu verbessern.

Die täglichen pädagogischen Angebote planen wir relativ frei und achten dabei stets auf die Bedürfnisse der Kinder.

 

Ein Tag im Kindergarten lässt sich wie folgt gliedern.

 

7.00 bis 8.15 -> Bringzeit und Freispiel

8.30 bis ca. 9.00 Uhr -> Morgenkreis

9.00 bis ca. 11.00 Uhr -> Freispiel, Gelegenheit im Kinderrestaurant Brotzeit zu machen, diverse Angebote

11.00 bis Ende -> Freispiel im Garten

Der Ablauf der Nachmittagsgruppe ist ähnlich strukturiert.

 

 

 

2.4.2 Spiel und Erfahrungsbereiche

 

Wir versuchen die Bildungsräume der Kinder liebevoll zu gestalten. Dabei beziehen wir die Kinder in die Gestaltung mit ein und verändern die Räume der Situation und den Vorlieben entsprechend.

Im Allgemeinen stehen den Kindern folgende Räume mit den unterschiedlichsten Erfahrungsbereichen zur Verfügung:

 

Gruppe Blume: - Bauecke

- Bereiche für Spiele und Puzzle

- Kreativbereich

- Puppenecke

- Mal- und Basteltisch

- Galerie mit Bewegungselementen

- Nische für Bücher und den Portfolio Ordner

- Materialien für ältere Kindergartenkinder

- Balkon -> Raum für Bewegung

 

Gruppe Sonne: - Bauecke

- Höhle

- Lesecke mit Couch

- Maltisch

- Puppenecke

- Galerie mit der Möglichkeit zu Rollenspielen

- Materialien für jüngere Kinder

 

Gang: Der Gang wir immer wieder mit verschiedenen Materialien ausgestattet

  • Bewegungslandschaft (verschiedene Materialien zum bauen und bewegen)
  • Theater (Kostüme, Umziehkabine, Zuschauerplatz)
  • Schachteln ( bauen, verwandeln, erfinden, gestalten)
  • Schule (Bänke, Tische, Tafeln, Hefte > Komm lasst und Schule spielen)

 

 

2.4.3. Angebotskonzept

 

Zu der Auswahl unserer Angebote lassen wir uns von den Kindern inspirieren z.B. Rollbrettführerschein, Dauerlauf im Garten, Baustelle… .

 

 

 

 

2.4.4. Projektarbeiten

Wir führend während des Kindergartenjahres die verschiedensten kleineren wie auch größeren Projekte durch.

Dies wären beispielsweise:

 

  • Brandschutz

 

  • Wald und Wiesentag

 

  • Besuch am Wochenmarkt

 

  • Zahnarztbesuch

 

 

Zu unseren größeren Projekten, welche über das ganz Jahr verteilt stattfinden, gehören der Fitnesstag, der Kneipptag wie auch der Pausenverkauf.

 

 

Der Fitnesstag wurde bereits in vorausgegangenen Kapiteln beschrieben.

 

- Kneipp

Die Gesundheit Ihres Kindes liegt uns sehr am Herzen. Deshalb beschäftigen wir uns seit den letzten Jahren intensiv mit der Kneippschen Gesundheitslehre und haben diese in unsere Arbeit einbezogen. Wir bemühen uns täglich darum, die fünf Elemente nach Kneipp in unsere Arbeit zu integrieren.

 

 

Die 5 Elemente wären:

- gesunde Ernährung

- Bewegung

- Kräuter

- Wasseranwendungen

- Wohlbefinden

- > aus der Praxis:

- besonders am Fitnesstag wird gesunde Brotzeit ganz groß geschrieben (Ernährung)

- Regelmäßiger Fitnesstag und tägl. Aufenthalt im Garten, Rollbrettführerschein (Bewegung)

- wir bereiten frische Kräutertees zu, säen Kräuter (Heilkräuter)

- kühle Güsse, Wassertreten …… am Kneipptag sowie beim Freispiel im Garten (Wasseranwendungen)

- Massagen, wir bieten Rückzugsmöglichkeiten an (Wohlbefinden)

 

 

- Pausenverkauf

Jeden Freitag findet in unserer Einrichtung ein Pausenverkauf statt.

An diesem Tag brauchen die Kinder keine Brotzeit von Zuhause mitbringen, denn diese wird im Kindergarten mit den Vorschulkindern zubereitet.

Die künftigen Schulkinder haben an diesem Tag die Aufgabe das Restaurant wie auch den Verkaufsraum herzurichten und die Snacks, welche verkauft werden, zuzubereiten. Dabei achten wir auf eine gesunde Brotzeit wobei natürlich die kleine süße Nachspeise nicht fehlen darf.

Weiter haben die Vorschulkinder die Aufgabe die Brotzeit für einen Preis von 0,80 Cent an die anderen Kinder zu verkaufen.

Die Kinder können an diesem Tag selbst entscheiden ob sie ihre mitgebrachte Brotzeit essen oder sich etwas Leckeres kaufen.

Folgende Snacks haben wir beispielsweise schon zubereitet:

 

  • Sandwich
  • Gemüsesticks mit Dip
  • Nudeln mit selbstgemachter Tomatensoße
  • SchinkenKäse-Toast
  • und vieles mehr

 

 

 

 

 

Nun - warum machen wir das eigentlich?

Ganz klar, weil sich die Kinder dabei viele Fähigkeiten aneignen:

 

 

Sie lernen beispielsweise:

  • wie man eine Gurke schneidet
  • wie man Butter streicht
  • wie man Nudeln kocht
  • wie die unterschiedlichsten Lebensmittel heißen
  • wie man mit Küchenutensilien umgeht (mit einem scharfen Messer schneiden)
  • wie man sich in der Gruppe verhält
  • wie man Eier schält
  • wie man Kunden bedient
  • wie man Fragen stellt, so dass es die anderen verstehen
  • wie man Geld verwendet
  • und sicher noch vieles mehr

 

Auch die jüngeren Kinder lernen hier sehr viel.

z.B.

> für das mitgebrachte Geld verantwortlich sein

> einen gefüllten Teller selbständig tragen können

> zu benennen, was man nicht haben möchte

> mit veränderten Situationen umgehen lernen

> auch hier könnte man sicher noch viele weitere wertvolle Fähigkeiten aufzählen

 

 

2.4.5. Gestaltung der Mahlzeiten

 

Immer wieder haben wir in den vergangenen Jahren beobachtet, dass es vielen Kindern im Gruppenraum schwer fällt sich in Ruhe die Brotzeit schmecken zu lassen. Sie sehen, wie ein anderes Kind mit dem tollen roten Traktor fährt, den sie gerade haben wollten oder auch wie ein Kind aus der Gruppe das Gebaute zerstört.

Viele Kinder haben aus diesem Grund gar nicht Brotzeit gemacht oder sie schnell hinuntergeschlungen.

Deshalb haben wir, nicht weit vom Gruppenraum, ein gruppenübergreifendes Kinderrestaurant eingerichtet in welchem die Kinder in Ruhe ihre Brotzeit, fern vom Gruppengeschehen und in aller Ruhe, genießen können.

 

Das zeigen die Erfahrungen aus dem Restaurant:

  • die Kinder werden nicht mehr abgelenkt
  • kommen ins Gespräch mit anderen Kindern (auch aus der anderen Gruppe)
  • lernen sich eigenverantwortlich im Restaurant zurecht zu finden
  • das Gruppengeschehen kann einfach weitergehen ohne dass auf die Brotzeitmacher geachtet werden muss (bezüglich des Lärmes und der Dauer jedes einzelnen)
  • andere Bezugspersonen akzeptieren
  • ohne Hektik essen
  • sich aus der gewohnten Umgebung herauslösen und zurechtfinden
  • mehr Ruhe im Gruppenraum

 

Seit September 2012 bieten wir auch ein Mittagessen für alle Kinder im Kindergarten an. Die Eltern bestellen demnach am Tag zuvor ein warmes Essen welches uns vom Krankenhaus Viechtach geliefert wird. So haben vor allem Kinder, welche länger im Kindergarten sind die Möglichkeit, am Mittag etwas Warmes zu essen.

 

2.4.6. Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten

 

Wir bieten den Kindern während des Gruppengeschehens Rückzugsmöglichkeiten an. Dies wäre beispielsweise die Höhle, in der sie sich ganz und gar zurückziehen und zur Ruhe kommen können. Weiter ist dies ein Platz, in welchem sie nicht ständig beobachtet werden. Dort können sie sich in Kissen und Decken kuscheln und sich für einen Moment erholen und neue Kräfte sammeln. Auch die Leseecke und die Nischen bieten Platz für Ruhe und Erholung.

Wir achten bei der Gestaltung des Gruppenraumes auch darauf, dass wir bestimmte Bereiche mit Raumteilern oder Stoffen unterteilen, so dass sie nicht zu überschaubar und licht wirken.

 

Den jüngeren Kindern bieten wir den nötigen Freiraum um ihrer Müdigkeit nachgehen zu können und ein wenig zur Ruhe zu kommen.

 

 

 

 

 

 

2.4.7. Partizipation

 

Wir stärken die Kinder, nehmen sie ernst und machen Ihnen nichts vor. Außerdem legen wir großen Wert auf Ehrlichkeit gegenüber uns, aber auch gegenüber den anderen Kindern.

Wir versuchen die Kinder an dem Gruppenalltag aktiv teilnehmen zu lassen und nehmen ihre Vorschläge und Einwände ernst.

In unserer Einrichtung finden gelegentlich Kinderkonferenzen statt, wo die verschiedensten Themen angesprochen und diskutiert werden. Ein Beispiel dafür wäre die Mitgestaltung des Gruppenraumes und die Auswahl der Spielmaterialien.

Außerdem erhalten bei uns zuerst die Kinder die nötigen Informationen, bevor wir sie an die Eltern weitergeben. So haben sie die Chance, sich sprachlich so auszudrücken dass sie verstanden werden.

 

 

 

2.4.8. Beobachtung und Dokumentation

 

Die vorgegebenen Dokumentationen (Seldak, Sismik, Perik) werden durchgeführt. Zur Sprachüberprüfung nehmen wir uns demnach die beiden Bögen (Sismik und Seldak) zu Hilfe und schicken die Kinder – wenn nötig - zum Vorkurs Deutsch. Außerdem verwenden wir den von uns eigens erstellten Beobachtungsbogen, in welchem die positive Entwicklung eines Kindes fortführend dokumentiert werden kann.

 

 

2.5 Gestaltung von Übergängen

 

2.5.1. Familie - Kindergarten

- Schnuppertag

- Elternabend

- Weitergabe von Literatur

- individuelle Eingewöhnung

- Gespräche

- Patenkinder

 

2.5.2. Kindergarten – Grundschule

- Grundschulkinder lesen für Kindergartenkinder

- Schnuppertag an der Grundschule

- Aktionstag „Musik“

 

 

- Einladung zur Autorenlesung

- Kinderkonferenzen zum Schulbesuch

- Briefe an die Grundschule

- Elternabende

- Kooperationstreffen: Kindergarten-Grundschule

 

3. Teil: Kooperation und Vernetzung

 

3.1. Kooperation Eltern (U3-Kinder, Regelkinder, Kinder mit Besonderheiten)

 

So unterschiedlich Kinder in ihrer jeweiligen Persönlichkeit sind, so unterschiedlich sind auch die Erwartungen vieler Eltern an den Kindergarten.

  1. einen fordern eine strikte und gezielte Vorschularbeit, die anderen lehnen diese Forderung ab und möchten vor allem, dass sich ihre Kinder im Kindergarten wohl fühlen. (Zitat nach Krenz: „Wie erstelle ich eine Konzeption“)

 

Deshalb ist Elternarbeit ein wichtiger Teil unserer Arbeit, denn nur wenn wir gemeinsam mit den Eltern an einem Strang ziehen, dann können wir sicher sein, den Kindern gute Voraussetzungen für ihr späteres Leben geboten zu haben.

Wir wollen die Eltern bei der schwierigen Aufgabe der „Erziehung“ begleiten.

 

 

3.1.1. Ziele und Formen der Elternarbeit

 

Ø Elternbriefe

Hier informieren wir alle Eltern über bevorstehende Termine, geplante Aktivitäten, Organisatorisches wie z. B. Feste, was die Kinder

mitbringen sollen, ... .

Die Elternbriefe schreiben wir – je nach Notwendigkeit – in unregelmäßigen Abständen.

 

  • Fotowand

Häufig fotografieren wir die Kinder beim Spiel, beim Feiern, bei Aktivitäten... Hier erhalten die Eltern einen Einblick in unsere tägliche Arbeit mit den Kindern. Sie sehen beispielsweise wie und was die Kinder spielen, wie konzentriert die Kinder manchmal – trotz Lärmpegel – an einer Sache arbeiten.

Die Fotos bieten wir an der Fotowand im Eingangsbereich den Eltern zum Verkauf an.

 

  • Gemeinsam Feiern

Damit Eltern auch einmal Gelegenheit haben, die Familien der anderen Kinder etwas näher kennenzulernen, bieten wir regelmäßig – in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat – gemeinsame Ausflüge oder Feste an.

z.B. Lesefest oder auch Adventseinstimmung

 

Ø Viele Eltern, viele Meinungen ...

Natürlich können wir nicht immer jedem gerecht werden. Wir bemühen uns aber darum, unsere Arbeit auf die Wünsche der Eltern abzustimmen, indem wir einmal jährlich – zum Ende des Kindergartenjahres – einen Elternfragebogen ausgeben. Hier können uns die Eltern „Feed-back“ geben, wie sie z. B. mit der Gestaltung des Kindergartens, der pädagogischen Arbeit mit den Kindern, den Räumlichkeiten, der Elternarbeit zufrieden sind.

Diese anonymen Fragebögen sind für uns eine große Hilfe, da wir hierdurch unsere Arbeit immer wieder hinterfragen und eventuell verbessern können. (siehe Anhang)

 

 

3.1.2. Aufnahmeverfahren

 

Die Eltern haben das ganze Jahr über Gelegenheit ihr Kind telefonisch wie auch persönlich anzumelden.

 

3.1.3. Entwicklungsgespräche

 

Unsere Eltern haben jährlich zweimal die Gelegenheit sich für einen Gesprächstermin einzutragen. Dazu hängen im Eingangsbereich Listen mit Terminen aus, in die sich die Eltern bei Interesse eintragen können. Diese Gespräche werden von den Erzieherinnen der jeweiligen Gruppe in Absprache mit dem weiteren Gruppenpersonal geführt.

In diesen Gesprächen wird auf die unterschiedlichen Bereiche der kindlichen Entwicklung wie beispielsweise Sozialverhalten, Motorik und Sprache eingegangen. Die Eltern haben die Möglichkeit ihre Bedürfnisse und Ängste in einem geschützten Rahmen zu äußern.

Ferner ermöglichen solche Gespräche Gemeinsamkeiten in der Erziehung zwischen Elternhaus und Kindergarten anzubahnen und die Zusammenarbeit zu festigen. Dabei sind wir stets sehr darauf bedacht das wir den Eltern sehr ehrlich und offen begegnen.

 

3.1.4. Elterngespräche

 

Ø Gespräche

Kurze Informationen tauschen wir mit den Eltern meist zwischen

„Tür und Angel“ aus.

Verletzungen welche im Kindergarten passieren, teilen wir selbstverständlich immer den Eltern mit.

 

3.1.5. Elternabende

 

Bei uns im Kindergarten werden die verschiedensten Elternabende angeboten. Bereits vor dem Kindergartenstart findet jährlich für alle „neuen“ Eltern ein Informationsabend statt, in dem alles rund um den Kindergarten angesprochen wird („Welche Brotzeit braucht mein Kind?“, „Muss mein Kind sauber sein?“, „Was wenn es nicht in den Kindergarten will?“, „Wie steht es mit der Selbstständigkeit?“, usw. ).

Außerdem bieten wir gelegentlich einen Elternabend mit externen Referenten zu verschiedenen Themen an, zu welchem alle Eltern sehr herzlich eingeladen sind.

 

Einmal jährlich bringen wir den Eltern unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern in Form eines „Fotoabends“ näher.

 

3.1.6. Elternaktivitäten

 

Wanderungen, Ausflüge, Lesefest, Kindergartenfeste, Abschlußessen … .

 

 

3.1.7. Elterninformation und Elternbücherei

 

Ø „ Rundum“ gut informiert...

... sind alle interessierten Eltern durch die Aushänge an den Magnetwänden

im Eingangsbereich des Kindergartens .

Hier finden Sie Informationen über Aktivitäten des Kindergartens, aktuelle Termine und Wissenswertes vom Elternbeirat.

 

Lesefreudige Eltern können sich bei uns gute Beiträge aus aktuellen Fachzeitschriften oder auch Bücher im Eingangsbereich ausleihen.

 

 

3.1.8. Elternbeirat und Förderverein

 

Ø Elternbeirat

Der Elternbeirat besteht aus circa acht engagierten, kindergarteninteressierten Müttern und Vätern, die uns hervorragend bei der Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Es gelingt diesen Eltern immer wieder, gewinnbringende Feste zu organisieren.

Dieses Geld stellen sie uns zur Beschaffung von neuem Spielmaterial, für Buskosten oder für sonstige Sonderwünsche zur Verfügung.

Der Elternbeirat wird jeweils zu Beginn des Kindergartenjahres neu gewählt.

 

 

  • Förderverein

Seit dem Jahr 2009 besteht ein Förderverein, welcher uns finanziell unterstützt.

 

 

3.2. Kooperation mit anderen Institutionen

 

Wir verkriechen uns nicht!

 

Deshalb hat unser Kindergarten eine rege Zusammenarbeit mit anderen Institutionen!

 

3.2.1. Andere Kindertageseinrichtungen

- Kindergarten St. Josef

- gelegentliche Teamfortbildungen mit umliegenden Kindergärten

 

3.2.2. Grundschule, andere Schularten

- Grundschule Viechtach

- Förderzentrum

 

3.2.3. Erziehungsberatungsstellen

- Caritas Regen

 

3.2.4. Frühförderstellen

- Schulvorbereitende Einrichtung in Viechtach

- Frühförderstelle Regen, Außenstelle Viechtach

- Logopädie

- Ergotherapie

 

3.2.5. Jugendamt/Jugendhilfeplanung

- Jugendamt Regen / Landratsamt

- Familienbüro Koki

 

3.2.6. Ausbildungspartner

- Fachakademie für Sozialpädagogik Deggendorf

- Fachakademie für Sozialpädagogik Straubing

- Fachakademie für Sozialpädagogik Zwiesel

- Berufsfachschule für Kinderpflege Mitterfels

- Berufsfachschule für Kinderpflege Zwiesel

- Staatliche Fachoberschule Regen

- Staatliche Fachoberschule Deggendorf

- Realschule Viechtach

- Mittelschule Viechtach

 

3.2.7. Vereine, Gruppen

- Feuerwehren

- Kneippverein Viechtach

- Reit- und Therapiezentrum Bea Ginger

- Umweltstation Viechtach

- Kinderchor Viechtach

- WSV

 

3.2.8 Kirchen

- Katholische Kirche

- Evangelische Kirche

 

 

4. Teil: Qualitätsmanagement

 

4.1. Qualitätsentwicklung und –sicherung

 

4.1.1. Ständige Reflexion der pädagogischen Arbeit

 

Unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern, reflektieren wir am Ende der Woche. Die durchgeführten Aktionen hängen wir als Wochenplan zur Einsicht für die Eltern im Eingangsbereich aus.

Alle 2-3 Monate reflektieren wir unsere pädagogische Arbeit als Gesamtkonzept (z.B. Eingewöhnungszeit, Advent- und Weihnachtszeit). Diese Reflexion möchten wir natürlich auch den Eltern nicht vorenthalten und hängen sie gut sichtbar aus.

So ist es den Eltern möglich zu sehen, was wir eigentlich machen und was unsere Ziele und Methoden dabei sind.

 

 

4.1.2. Konzeptionsentwicklung

 

Wir bemühen uns unsere Konzeption ständig fortzuschreiben.

 

 

4.1.3. Mitarbeiter-, Teamgespräche, Supervision

 

Um gemeinsam an einem Strang ziehen zu können sind Absprachen unter den Teammitgliedern unumgänglich. Diese führen wir der Situation entsprechend während des Kindergartenbetriebes durch. Für längere Besprechungen nehmen wir uns nach unserer Dienstzeit in Form einer Teamsitzung Zeit.

Im Rahmen der Leistungsbeurteilung werden Mitarbeitergespräche geführt.

4.1.4. Fort- und Weiterbildung

 

Sehr wichtig erscheint es uns, dass wir unsere pädagogische Arbeit verbessern und ausbauen. Dabei ist es sinnvoll dass man auf dem neuesten Stand bleibt und bereits bekanntes ausbaut oder festigt.

Aus diesem Grund beteiligt sich das gesamte Team an den unterschiedlichsten Fortbildungen. Diese können sich mit Schwerpunkten wie Gesundheit, Bewegung, Kreativität und vielem mehr beschäftigen. Die Fortbildung richtet sich nach den individuellen Stärken und Vorlieben des Personals. So kann man Neues in der Arbeit mit den Kindern ausprobieren und anwenden. Weiter kann man seine tägliche Arbeit auch einmal aus der Ferne sehen, um so von gewohnten Mustern abzuweichen.

Einmal jährlich trifft sich das gesamte Personal mit den Kolleginnen der Kindergärten Kollnburg, Prackenbach und Moosbach zu einer Teamfortbildung mit jährlich wechselnden Referenten und Themen.

Wenn ein Teammitglied an einem bestimmten Tag wegen einer Fortbildung nicht im Hause ist werden sie in der Regel darüber vorab in einem vorangehenden Elternbrief informiert.

 

 

4.1.5. Befragung der Kinder

 

Wie bereits erwähnt werden Kinderkonferenzen durchgeführt.

 

 

4.1.6. Jährliche Elternbefragung

 

Auch die unter 3.1.1 bereits erwähnte Elternbefragung dient der Qualitätssicherung.

 

5. Teil: Öffentlichkeitsarbeit

 

5.1. Formen der Öffentlichkeitsarbeit

 

5.1.1. Konzeption (Veröffentlichung)

 

Die Konzeption wird im Eingangsbereich der Einrichtung zur Einsicht ausgelegt.

 

5.1.2. Transparenz der pädagogischen Arbeit

 

Uns ist es sehr wichtig, dass wir unsere Arbeit transparent machen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir immer wieder bestimmte Aktionen im Viechtacher Bayerwald Boten.

Weiter findet alle zwei Jahre ein „Tag der offenen Türe“ statt, bei dem alle Interessenten die Gelegenheit haben, einen Blick in den Kindergarten zu werfen und sich über unsere Arbeit mit den Kindern zu informieren.

Weiter beteiligen wir uns mit verschiedenen Aktionen am Gesellschaftsleben. (Bürgerfest, Seniorennachmittag, Weihnachtsmarkt)

 

 

5.1.3. Internetauftritt

Interessierte Eltern können sich auch auf unserer Homepage über unser Konzept informieren.

www.sonnen-blume-viechtach.de

 

 

 

 

Schlusswort

 

„Führe ein Kind immer nur eine Stufe nach oben,

dann gib ihm Zeit zurückzuschauen und sich zu freuen,

lass es spüren, dass auch du dich freust

und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.“

(Franz Fischereder)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse a

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